Bengal Katze
/>HerkunftslandHerkunftsland:USA
GrößeGröße:mittelgroß
GewichtGewicht:Kater 5 bis 6 kg, Kätzinnen 3 bis 4 kg
KörperbauKörperbau:kompakt, mittelschwer, muskulös
AugenAugen:oval bis mandelförmig; grün, gold/orange
FellFell:kurz bis mittellang und sehr dicht; seidig-weich
FellpflegeFellpflege:einmal wöchentliches Bürsten
CharakterCharakter:temperamentvoll und sehr intelligent; zutraulich, verschmust, freundlich
HaltungHaltung:sehr agile Katze, die viel abwechslungsreiche Bewegung für Körper und Geist braucht

Die Bengal - eine Katze im Leopardenmantel?

Mit der Bengal hat der Mensch die erste Hybridkatze erschaffen. Katzenhybride sind Mischlinge zwischen verschiedenen Arten von Katzen: Die Bengal ist eine Kreuzung aus der asiatischen wilden Felis bengalensis mit kurzhaarigen Hauskatzen. Ihre unverwechselbare Fellzeichnung hat der Bengal auch den Beinamen „Leopardette“ eingebracht. Die Bengal sollte einen lang gehegten Wunsch erfüllen: Eine Katze so schön war wie ein Wildling, dabei aber so sanftmütig wie die Hauskatze.

Wohnzimmer-Leopard mit wilder Abstammung

Schon immer waren die Menschen von wilden Katzen fasziniert: Diese Schönheiten streifen ganz unabhängig durch die Wälder und zeigen dabei eine fast majestätische Lässigkeit. Dabei war der Grund für die Bengalzucht zunächst ein völlig anderer und sollte allein der Wissenschaft dienen: In Kalifornien waren von einem Forscherteam acht Hybriden gezüchtet worden, um die Resistenz der wilden asiatischen Bengalkatze gegen das Feline-Leukämie-Virus (FeLV) zu untersuchen. Diese Hybriden wieder kaufte die Biologin Jean Mill und verpaarte sie mit einer rasselosen schwarzen Hauskatze und sie war fasziniert von der Fellzeichnung und der Geschmeidigkeit der Wildkatze und wollte diese Eigenschaften mit den Charaktereigenschaften der sanften Hauskatzen kombinieren. Das Ergebnis überzeugte sie noch nicht, denn der Nachwuchs - auch F1-Hybriden genannt - war zumeist noch scheu und wild. Mills Ziel aber war es, eine Katze mit der Optik einer wilden Bengal, aber mit der Sanftmut einer Hauskatze zu züchten. Später züchtete sie dann statt mit Hauskatzen mit der Ägyptischen Mau und anderen Rassekatzen mit passender Fellfarbe weiter. Nun passte es: Das Resultat war die Bengal mit ihrem kurzen bis mittellangen, aber sehr dicken Fell.

Bengal - eine Katze mit einzigartigem Aussehen

Einzigartig unter den Rassekatzen ist nicht nur die Zeichnung der Bengal, es ist auch der Perlmutt-Effekt ihres Fells. Laut Standard erlaubte Fellfarben sind Black (Brown) Tabbies, Seal Point, Silber und Blau. Einige weitere Farben wie Blau, Melanistic - eine schwarze Bengal, deren Fellzeichnung nur gegen das Sonnenlicht erkennbar ist - und Charcoal. Tatsächlich ist sogar bereits eine Langhaar-Variante entstanden, aber noch nicht offiziell anerkannt. Ein paar unabhängige Vereine haben sie aber schon als Pardino anerkannt. Eine Bengal gibt es nur in zwei Fellzeichnungen: Marbled und spotted, wobei „marbled“ das von der Hauskatze bekannte gestromte Muster ist und „blotted“ getupft. Die Streifenzeichnung einer getigerten Hauskatze ist denkbar unerwünscht, denn das Zuchtziel war ja das Fellmuster der Wildkatze und das ist nun einmal nicht das getigerte. Wobei: Auch wenn Bengalen mit Streifenzeichnung (Mackerel) in der Bengal-Zucht nicht erwünscht sind, so wird diese Variante doch ebenfalls gezüchtet. Sie kommt nämlich in allen den eindrucksvollen Farben einer Bengal vor und ist dann aber keine Bengal mehr, sondern trägt den Namen „Toyger“.

Für wen eignet sich die Bengal?

Eines gleich vorweg: Die Haltung einer Bengal Katze ist nichts für einen Anfänger! Die Bengal ist extrem klug und neugierig. Sie muss ständig beschäftigt und gefordert werden, denn langweilt sie sich, wird sie ihr gesamtes Repertoire vorführen, bis sie endlich die gewünschte Zuwendung bekommt und das kann ganz schön nerven. Nichts, aber auch einfach gar nichts, ist vor ihr sicher - Schubladen und Schränke scheinen ihr die geeigneten Verstecke, in denen ihr Mensch Spielzeuge und Leckerlis vor ihr verborgen halten könnte. Und auch Fische in einem Aquarium sind vor ihr nicht sicher und für sie unglaublich interessant. Natürlich darf man es ihr nicht wirklich übel nehmen, denn in ihr schlummert eben noch immer die Wildkatze! Trotz ihrer wilden Herkunft ist die Bindung an ihren Menschen extrem hoch, genau wie ihre Intelligenz und ihre Ausdauer.

Was man unbedingt über die Haltung einer Bengal wissen muss

Der Pflegeaufwand für diese schöne Wilde ist ausgesprochen gering, denn einmal wöchentliches Kämmen ist völlig ausreichend. Dafür muss in das Zusammenleben mir ihr schon deutlich mehr Zeit investiert werden: Wer sich eine zufriedene Bengal als Hausgenossin wünscht, benötigt schon ordentlich viel Zeit und auch ganz viel Motivation. Die Zeit braucht der Mensch zum Spielen und für die Beschäftigung der wilden Schönen und die Motivation, die noch deutlich erkennbaren Verhaltensmuster einer Wildkatze zu erkennen und nicht zu unterschätzen.

2
"simplexml_load_string(): Entity: line 1: parser error : Space required after the Public Identifier"
"/www/htdocs/w013df43/kratzbaeume24.com/plugins/Affilinet/Model/Amazon.php"
89