Katzenhaltung - Wohnungskatzen und ihre Ansprüche

In diesem Beitrag beschäftigen wir uns mit der artgerechten Haltung einer Katze. Diese fängt bei der Auswahl eines passenden Partners für Ihren Schmusetiger an und endet bei der Wohnungseinrichtung. Auch Kastration und Ernährung sind Punkte, welche beim Thema, artgerechte Katzenhaltung, nicht fehlen sollten. Wir geben bieten zu diesen Stichpunkten ausführliche Erklärungen und werden in anderen Beiträgen noch tiefer in bestimmte Themen einsteigen.

Wohnungseinrichtung – wo fühlt sich eine Katze pudelwohl?

Die Beantwortung dieser Frage liegt zum einen im Charakter und im Alter Ihrer Katze begründet. So können für zwei Stubentiger schon Raumgrößen von 50qm ausreichend sein, wenn diese genug Spielmöglichkeiten und Rückzugsort bieten. In den meisten Fällen ist es so, dass ein junges Kitten mehr Platz benötigt, zum Beispiel um seinen Spieldrang auszulegen, als eine ältere Katze. Diese kennt ihren Lieblingsort und ist meist nicht mehr so agil.

Natürlich sollte Ihre Wohnung mit den üblichen Katzenmöbeln versehen sein. An Kratzbäumen können sich Ihre Katzen wunderbar strecken und Ihre Krallen wetzen. Zum Toben, Verstecken und auch Ausruhen sind große Kratzbäume perfekt. Auch Kratzbretter in den Ecken oder Katzenliegen an der Heizung werden von Ihren Samtpfoten dankend angenommen. Da Katzen gerne alles im Blick behalten, sollten Sie gewisse Gefahrenquellen aus dem Haus verbannen. Dies könnten zum einen Pflanzen auf dem Fensterbrett sein. Hier haben viele Katzen gerne einen Ausblick in die Nachbarschaft. Auch Regale und Schränke sind vor den akrobatischen Samtpfoten nur selten sicher. Hier ist ebenfalls Vorsicht geboten. Alles was gefährlich für das Haustier werden könnte, muss verstaut werden.

Es kann nur eine Katze gehalten werden – Chancen schenken

Wer nur eine Katze halten kann oder darf, der sollte auf eine ältere Katze von fünf bis sechs Jahren zurückgreifen. Denn diese Tiere haben nicht wie junge Katze das erhöhte Bedürfnis nach weiteren Artgenossen. Im Tierheim erfahren Sie sicher, welche der Katzen für die Einzelhaltung daheim geeignet sind. Für diese Stubentiger ist und auch für Sie ist diese eine Chance auf ein harmonisches Zusammenleben. In der Regel ist die Katze aber ein soziales Tier. Daher sollten vor allem junge Kitten von Beginn an mit anderen Artgenossen zusammengeführt werden.

Katzenhaltung - nach Möglichkeit immer zu Zweit

Ein wichtiger Punkt bei Wohnungskatzen aber auch der Katzenhaltung allgemein ist das soziale Gefüge dieser Haustiere. In der Regel sind die Samtpfoten keine Einzelgänger. Ganz im Gegenteil suchen Sie die Gesellschaft und den Austausch mit anderen Artgenossen. Daher sollten Sie bei der Anschaffung einer Katze auch immer über die Aufnahme einer zweiten Mieze nachdenken. Eine gute Idee für die Harmonie im Haushalt ist es Geschwisterkatzen aufzunehmen. Auch im Tierheim gibt es immer wieder Kätzchen, die nur gemeinsam vermittelt werden. Auch auf diesem Wege können Sie über eine artgerechte Katzenhaltung eine Chance schenken. Sie werden schnell merken, wie wichtig es ist, dass insgesamt acht Pfoten in Ihrem Hause willkommen sind.