Die Ernährung Ihrer Katze - so füttern Sie richtig

Die Ernährung Ihrer Katze ist ein wichtiges Thema. Vor allem bei kleinen Kätzchen kann man schon früh Grundlegendes festlegen. So ist gewährleistet, dass auch später kein Fehlverhalten wie Futterneid oder Überfressen auftritt.

Lassen Sie Ihrem Kitten die Freiheit selbst über seine Futtermenge zu entscheiden

Ganz klar hört sich dies im ersten Moment etwas unvernünftig an. Doch hat das Kätzchen von Natur aus den Instinkt, nur so viel zu fressen, wie es benötigt. Ganz im Gegenteil, wer schon in den ersten zwölf Monaten nicht darauf achtet dem Katzenfrischling artgerechte und genügend Nahrung zukommen zu lassen, der wir über die Jahre eine Dicke und gefräßige Katze sein Eigenen nennen. Warum aber sollen Sie Ihrem Kitten dieses Vertrauen schenken? Wie es vielleicht zu erwarten ist, liegt die Antwort in der Natur unserer Katzen. Denn diese lernen schon durch das Saugen an den Zitzen der Mutter, wann es genug ist. Bis zum zwölften Monat kann Ihr Kitten sich den Bauch vollschlagen. Dies gibt der kleinen Samtpfote genügend Energie zum Spiel und Wachsen.

Erwachsene Katzen und ihre Ernährung

Hat die Katze schon in den ersten Tagen bei Ihnen gelernt sich auf Ihr Bauchgefühl zu verlassen, müssen Sie auch keine Bedenken haben. Der Schnurrer wird sich sein Futter gut einteilen können und nicht zum Überfressen neigen. Natürlich kann die Futtermenge schwanken. Dies liegt aber meist an den Aktivitäten Ihrer Katze. Wie bei uns Menschen auch, benötigen wir an stressigen Tagen, welche mit viel körperlicher Arbeit verbunden sind mehr Energie, als an faulen Sonntagen auf dem Sofa. Ihr Stubentiger kann seinen Nahrungsbedarf vielleicht sogar noch besser einschätzen als Sie selbst.

Allein bei Katzen, welche nicht seit dem ersten Tag in Ihrem Haushalt leben, müssen Sie auf der Hut sein. Denn gerade diese armen Miezen aus der Tierhilfe mussten oft Hunger leiden. Umso gieriger werden Sie sich auf das angebotene Futter stürzen. Hier hilft es geduldig zu sein und Disziplin zu zeigen. Kleine Futtermengen können mehrmals am Tag angeboten werden. So kann man sich langsam an die nötige Tagesration herantasten.

Auch Nahrung, die nicht ausgewogen und hochwertig genug ist, kann die Katze dazu treiben, viel zu fressen. Denn Sie spürt, dass sich noch mehr Nahrung aufnehmen muss, um Ihren Bedarf an Nährstoffen zu decken. Diese kann Ihnen bei der Fütterung mit hochwertigem Futter nicht passieren. Daher sollten Sie beim Kauf von Katzenfutter auf Faktoren wie Zucker, Reis, Getreide oder auch Öle und Fette achten. Alle diese Inhaltsstoffe sollten kaum oder gar nicht im Futter Ihrer Katze, enthalten sein. Wir widmen uns diesem Thema ausführlicher in einem weiteren Betrag. Zum Überfressen kann es allerdings auch aus Langeweile kommen. Vor allem Katzen, die nicht ins Freie können und im Haus gehalten werden sind oft demotiviert. Fressen dient als Beschäftigung. Sorgen Sie daher bei Wohnungskatzen für genügend Spielmöglichkeiten. Auch um die Vitalität Ihrer Mieze zu erhalten.

Trockenfutter oder Nassfutter für Ihre Katze?

Von Trockenfutter möchten wir an dieser Stelle abraten. Es bietet Ihrer Katze weder die passende Zusammensetzung an Nährstoffen, noch tritt ein Zahnreinigender Effekt ein. Nassfutter bietet hingegen, auf industrieller Basis hergestellt, die meisten Vorteile.